11 Antworten zum Thema Bars, Alkohol & Genuss

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Nominierung hier, Ice-Buckett-Challenge dort, Kettenbrief dahinten. Grundsätzlich bin ich kein Fan solcher Phänomene, so Fern sie nicht, wie die Ice-Buckett-Challenge einen guten Zweck verfolgen. Daher halte ich mich aus solchen Dingen auch immer raus. Bis auf dieses Mal. Als jemand, der für die Firmen Campari und Jägermeister im Außendienst bzw. Marketing gearbeitet und für spannende Marken wie Hennessy, Johnnie Walker, Tanqueray & Co. auf Agenturseite Ideen kreiert hat, musste ich diese Einladung akzeptieren und meine Sichtweise auf das Thema Alkohol in 11 Fragen bzw. den dazugehörigen Antworten darstellen.

Nominiert wurde ich von meinem Freund und Fachkollegen Heimo Tscherne, ich selber gebe den Ball weiter an Oliver Wagner von Kochfreunde, Florian Küblbeck vom Weincaptain, Oliver Nemerich von whudat und meinen alten Freund Jan-Peter Wulf vom nomyblog/das filter.

In diesem Sinne, cheers. Hier kommen meine Antworten:

Frage: Was ist dein liebster Drink?

JF/Martin: Je nach Stimmung unterschiedlich. Als selbstständiger verbietet es mir ja keiner auch mal an einem sonnigen Nachmittag auf einer schönen Terrasse zu sitzen und das Leben zu genießen – hier ist es meist ein Campari Soda oder Campari Orange. In Bars zum Beginn gerne ein guter Whiskey Sour und zum Abschluss meist ein Rum Old Fashioned, bevorzugt mit Zacapa 23.

Frage: Wann hast du das erste Mal Alkohol getrunken?

JF/Martin: Ich falle wohl unter die Kategorie Spätstarter, ohne mich dafür zu schämen. Genippt, wie wohl jeder mal, mit 14 oder 15. Fand ich aber doof. Warum? Auf dem Dorf wurde halt mit Bier gestartet und das schmeckt mir bis heute nicht. So richtig getrunken mit 18, 19. Aber das war dann halt weit weg vom heuten Trinken und eher so Disco-Vodka-Lemon-RedBull-was-auch-immer Zeug.

Frage: Welchen Drink hast du am meisten bereut?

JF/Martin: Jeden puren Shot. Schmeckt mir einfach nicht. Egal was.

Frage: Bar oder Kneipe?

JF/Martin: Eindeutig Bar. Außer die Kneipe ist eine versteckte Bar und verhält sich auch so, denn Kneipen stehen für mich stellvertretend für Bier und Shots. Ich mag ja wie gesagt weder Bier noch Shots. Daher Bar.

Frage: Champagner oder Schaumwein?

JF/Martin: Das ist wie: Tanqueray oder Gin? Champagner ist für meine Begriffe ein Schaumwein. Und Champagner geht einfach immer.

Frage: Mit wem würdest du gerne trinken?

JF/Martin: Immer gerne mit Freunden und Angehörigen. Und mit Christopher Nolan, dem für mich größten Filmemacher aller Zeiten. Eine Ehre, die einem guten Freund von mir zu Teil wurde. Er wusste jedoch nicht wer ihm da eine Stunde lang gegenüber saß. Und mit Uli Hoeneß, definitiv. Ohne eine einzige Frage zum für mich irrelevanten und ohnehin sehr persönlichen Steuerthema zu stellen, sondern einfach um den Menschen, von dem ich unglaublich viel halte, kennen zu lernen.

Frage: Bei wem würdest du gerne trinken?

JF/Martin: Bei Erik Lorincz, Barchef vom The Savoy Hotel London, ein alter Bekannter mit dem ich schon auf einigen Veranstaltungen im Rahmen der Diageo World Class zusammen arbeiten durfte und der ein herausragender sowie charmanter Gastgeber, Mixologe und Geschichtenerzähler ist. Mittlerweile berät er die James Bond Filme im Bereich Cocktails, schult das Personal und kreiert die Drinks für den Film. Also noch mehr Geschichten. Jedoch war ich noch nie bei Ihm im Hause zu Gast und würde mich einfach sehr freuen ihn für ein paar Stunden wieder zu sehen.

Frage: Wie sieht deine Home Bar aus?

JF/Martin: Ein alter Barwagen vom Flomarkt, auf dem folgendes steht:
Johnnie Walker Blue Label, Tanqueray No. TEN, Belvedere Vodka, Hennessy XO, die vier Variationen von Belsazar Vermouth, Ron Zacapa 23 & XO, Campari, Lillet, Don Julio Blanco, Monkey 47, ein paar Japanische Whiskys, sechs seeehr massive Kristalltumbler (Johnnie Walker King George V. Edition), ein Eiskübel aus Glas und verschiedene Barbücher.

Darüber hinaus, gut versteckt, weitere 150 Flaschen aller Art – damit für jeden Gast das richtige dabei ist. In Summe eigentlich viel zu viel für jemanden, der daheim gar nicht trinkt sondern als reiner Gastronomie- und Gesellschaftstrinker bezeichnet werden kann.

Frage: Wie sehen Deine Eiswürfel aus?

JF/Martin: Ich friere meistens große Blöcke und schlage davon dann Eisklumpen ab. Nicht so hübsch geformt wie aus einer Silikonform, dafür aber handarbeit.

Frage: Was ist deine Gin-&-Tonic Empfehlung?

JF/Martin: Der Gin & Tonic-Wahn ist total überdimensioniert und es braucht meines Erachtens nicht noch den 173ten Gin und das 25te Tonic Water. Ich mag es klassisch: Tanqueray No. Ten, normales Tonic Water (Kein Dry-Quatsch) von Thomas Henry oder Schweppes und eine Grapefruitzeste.

Frage: Wie bekämpfst du deinen Hangover?

JF/Martin: Aufstehen, an der Isar entlang Joggen, Frühstücken, Sofa, Serienmarathon. Zwischendurch viel Trinken und viel Essen.