Liebevoller Luxus: Das Hotel Bachmair Weissach am Tegernsee

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Wenn Saibling und Süßwassergarnele in den Mund hüpfen und das Glas in der Hand immer mit kühlem Riesling gefüllt ist, wie nennt sich dieser Ort? Schlaraffenland? Kalt. Tegernsee. Wärmer. Bachmair Weissach. Heiß! Mit einem eigenen Bach vor dem Zimmer, einem Luxus-Spa im Garten und einer Sushi-Bar im Haus kann man sich entspannt zurück legen und einfach nur genießen.

Liegt man am Ufer des Tegernsees, die Füße im Wasser und die Hände in Butterblumen, dann könnte man ganz schön erfüllt sein. Wenn da nicht das Hotel Bachmair Weissach wäre, das mit Brotzeit und kühlem Wein ganz still auf einen wartet. Sie kennen uns Genießer. Wissen ganz genau, dass wir schon bald wieder was auf die Zunge brauchen. Also packen wir unsere sieben Sachen zusammen und pilgern „nach Hause“, springen noch kurz in den Pool im Garten und setzen uns im Bademantel auf die Terasse. Riesling, Kaminwurzen, Bergkäse, Oliven, nachmittags um drei. Wie schön kann das Leben sein!

Hier draußen im Garten kann man loslassen. Ein eigener Bach plätschert den ganzen Tag dahin. Obwohl zahlreiche Häuser, die dort stehen, zum Hotel gehören, fühlt es sich klein und familär an, wie bei guten Freunden. Immer wieder trifft man dieselben Gastgeber, plaudert ein wenig, lässt sich gut beraten und verabredet sich: „Sie sind heute Abend in der Sushi-Bar? Na dann sehen wir uns dort!“

Im MIZU, der ersten und einzigen Sushi-Bar am Tegernsee, wartet das Küchenteam unter Leitung eines Sushismeisters mit einer Fusion aus japanischen Köstlichkeiten und regionalem Fisch auf: Misosuppe mit Venusmuscheln, Sashimi von der Süßwassergarnele und Forelle, Black Cod auf einer süßen Misosauce zum Aufgießen, Tiramisu aus gerösteten Sojabohnen mit Schwarzzucker-Eis. Besonders viel Spaß machen die Sushi-Kunstwerke wie geräucherte Jakobsmuschel mit Trüffel, Bacon-Chip und gebratenes Wachtelei oder Thunfisch mit Olive, Kapuzinerkresse und Feige. Dazu werden erfrischende Sake-Drinks gereicht, den Fisch muss ja bekanntlich schwimmen.

Und wenn der Abend sich dem Ende neigt, ist das halb so schlimm: Zwei weitere Restaurants sind zu erkunden, der Mühlbach vor dem Zimmer singt einen angenehm in den Schlaf und überhaupt fühlt man sich einfach nur selig.

Beim Frühstück ist das Bachmair Weissach vergleichbaren Häusern ganz eindeutig eine Nasenlänge voraus: Guacamole, frischer Honig aus Waben, Käse vom Tölzer Kasladen und frisch gepresste Saft-Kombinationen setzen die Messlatte schon morgens hoch. Kein Zweifel aber, das der Standard gehalten wird, und so ist das hauchzarte Carpaccio vom Saibling und der Jakobsmuschel im Gasthof zur Weissach, an dem Sie, verehrte Leser, zumindest visuell auch bereits teilnehmen konnten, auch gustatorisch ein echter Traum von der Leichtigkeit des Seins.

Genug vom Essen, ein sportliches Vergnügen muss her und so leiht man sich im Bachmair Weissach zwei Fahrräder und radelt einmal rund um den Tegernsee oder pfeift auf den Sport und lässt sich im neueröffneten MIZU Spa verwöhnen – eine Hommage an Harmonie und Balance, inspiriert von japanischen Onsen Bädern, die sich Hotellier Korbinian Kohler beim Bau als Vorbild nahm. Und so geht es im MIZU Onsen nicht um Grotten, Saunen oder Bäder: Hier wird in Temperaturen und Feuchtigkeitsstufen, in Wasserwiderstand und Klang gedacht, die man auf 3000 qm zum Beispiel im Feuerbad, im Kaltwasser, im Super Silent Room oder im wohlig-warmen Außenbecken erleben darf.

Zum Abendessen ruft dann noch die Kreuther Fondue Stube, die schon wieder köstlichen Fisch serviert: Als Fondue. Süßwassergarnele, Steinbutt und Jakobsmuschel können eigens im Fischfond gegart werden, begleitet von einer Armee aus „Beilagen“ wie Süßkartoffel-Fritten, Pinienkern-Aioli, eingelegtem Gemüse, Feldsalat mit Croûtons, Bamberger Hörnchen und so weiter. Gewusst wie, denkt man sich hier im Bachmair Weissach und steht schon wieder wohlwollend und -wissend mit der Flasche Riesling am Tisch.

So ist der Schmerz groß, der Weg zurück aber zumindest kurz, wenn man dem liebevollen Luxus; dem Saibling, dem Wein, den Gastgebern und dem Bach, Lebewohl und Auf bald sagt.

Website: bachmair-weissach.com