Genuss auf Höchstform – die Box-Kitchen

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Das ehemalige Salt präsentiert sich jetzt unter dem Namen Box-Kitchen. Der Name ist nicht zufällig gewählt, denn das Restaurant ist Teil des neuen Konzeptes: Boxclub, Veranstaltungsräume und Restaurant – alles in den früheren Redaktionsräumen der Abendzeitung. Hier verschmilzt Fitness und zeitgemäße Ernährung auf kreative und besonders leckere Art und Weise.

Das Restaurant befindet sich im ehemaligen und großzügigen Foyer der Abendzeitung, unweit vom Münchner Hauptbahnhof. Der Gastraum ist auf zwei Ebenen aufgeteilt. Besonders gut gefällt uns die große Glasfront und die Galerie im ersten Stock. So kommt viel Licht in den Raum, der ansonsten eher dezent und in grau Tönen gehalten ist.

Warum aus dem Salt die Box-Kitchen wurde verriet uns Inhaber Daniel Tenschert: „Dass ein Boxclub in die oberen Räume kommen soll stand fest. Der Betreiber wollte ein darauf abgestimmtes gastronomisches Konzept anbieten, da lag es auf der Hand, dass wir uns zusammen tun. “Ziel ist es, dass die Boxer nach dem Sport eine Anlaufstelle haben. Da wird dann gerne das Rindertatar mit Kräutersalat bestellt.  „Work-Life-Balance spielt für uns eine große Rolle.“, erklärt uns Tenschert im weiteren Gespräch. Ihm sei es wichtig, dass es schöne Gerichte gibt, die aber durchaus auch etwas für jeden Tag sind.

Aber nicht nur die Sportler wird es in die Box-Kitchen ziehen, auch Genießer jeglicher Art kommen hier auf ihre Kosten. Mittags und abends locken abwechslungsreiche Menüs, aber auch à la carte ist möglich. Auf der wechselnden Wochenkarte findet man saisonale Produkte, die kreativ kombiniert werden. Darunter beispielsweise eine US Lende mit Spargel-Pfefferchutney an Kartoffeln und Jus oder ein Eismeersaibling mit Kohlrabi, Erbsenflan und Joghurt-Minzsauce.

Auffällig ist, dass unter den Hauptgerichten kein vegetarischen Gericht ist. Daniel Tenschert verriet uns allerdings, dass sie sehr flexibel sind, alles geht auch als kleine Portion oder kann entsprechend angepasst werden. Ein bisschen was aber trotzdem auch für Vegetarier, zum Beispiel ein Ziegenkäse Burger mit Süßkartoffeln oder verschiedene Salatvariationen.

Das Tatar ist auch für die nicht ganz so sportlichen Gäste sehr empfehlenswert. Fleisch von bester Qualität und wer nicht auf die schlanke Linie achten will oder muss kann die getrüffelten  Pommes genießen. Letzteres bestellen die  Sportler gerne ab.

Zum Nachtisch wird es dann fruchtig, aktuell gibt es ein Holunder-Sektsüppchen mit Cassisbiscuit und Erdbeereis oder verschiedene Sorbets. Hier wird man nochmal so richtig heraus gefordert, ob Basilikum-Limette, Guave oder Ananas-Blutorange – die klingen alle verdammt lecker. Auf der großen Terrasse im Innenhof gönnt sich im Sommer sicherlich der ein oder andere eine Kugel davon.

Webseite: http://box-kitchen.de/