Lima pops Freebird: das peruanische Pop-up Restaurant

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Seit dem letzten Jahr zählt sie zu DEN Gastro-Trends! Immer mehr Szene-Restaurants inkludieren peruanische Traditionsgerichte in ihrem Menü und von Streetfood-Märkten ist sie nicht mehr wegzudenken: die peruanische Küche ist gekommen, um zu bleiben. Was sie so besonders macht? Schaut in den nächsten Wochen im Freebird vorbei und seht selbst! Einen kleinen Vorgeschmack gibt’s bei uns schon vorab.

Das Freebird dürfte vor allem Schwabinger Urgesteinen ein wohlbekannter Begriff sein. Seit über zehn Jahren sorgen Flo und Markus Thathenhorst samt Gattinnen nun schon in der kuscheligen Maxvorstädter Lokalität dafür, dass dem Münchner Nachtleben ein wenig Rock’N’Roll erhalten bleibt. Genau dieses Flair haben die beiden Rockfans nämlich in München vermisst und sich mit dem Freebird endlich den Wunsch vom eigenen Laden inklusive ihrem Geschmack entsprechender Musik erfüllt.

Dass das Bar-Restaurant den rockigen 60ern verschrieben ist, könnten Experten schon beim Namen „Freebird“ vermutet haben. Dieser ist nämlich angelehnt an einen der Lieblings-Songs der Inhaber: Free like a bird! Diesem Stil sind sie bis heute treu geblieben – sei es bei der rockigen Musik oder auch beim Interieur. Mit einem 50er-Jahre Sessel hier, vereinzelten Accessoires dort und einem in sich stimmigen Gesamtkonzept, hat Innenarchitektin Steffi Thathenhorst es mit Bravour gemeistert den rockigen Retro-Charme im 21. Jahrhundert ankommen zu lassen – stilvoll, chic und doch gemütlich.

Ihr fragt euch, warum Familie Thathenhorst so viel Mühe in die Inneneinrichtung eines Nachtlokals steckt? Weil es ein solches eben gerade nicht sein soll. Schon von Beginn an war es Markus und Flo ein großes Anliegen, nicht als eine Kneipe bekannt zu sein, die man nicht vor 24:00 Uhr betreten kann. Vielmehr verstehen sie sich als eine chillige Bar, in der der Abend schon etwas früher bei einem netten After-Work beginnen kann und sich wer weiß wohin entwickelt…

Und genau aus diesem Grund bietet das Freebird Team neben individuellen Cocktailkreationen schon von Beginn an eine kleine aber feine Selektion an kosmopolitischen Speisen mit regionalem Einschlag an – zumindest zu „normalen“ Zeiten. Denn aktuell dominieren im Freebird peruanische Schmankerl das Menü: „Lima pops Freebird“. Durch einen Bekannten wurde Flo Thathenhorst zufällig auf Eusebia aufmerksam, eine Spitzenköchin aus Lima, die in einem SOS-Kinderdorf aufgewachsen und derzeit in Europa unterwegs ist. In ihrer Heimat, der peruanischen Hauptstadt Lima, schwingt Eusebia in namhaften Küchen, wie der des hiesigen Swiss Hotels, den Kochlöffel – und zu unserer Freude, noch bis zum 05. Dezember im Freebird.

In ihrem ersten und bisher einzigen Pop-Up Restaurant in der Münchner Maxvorstadt serviert Eusebia das Beste, was ihre Heimatküche zu bieten hat. Diese hat sie als einheimische Köchin aus Leidenschaft mehr als verinnerlicht. Konkret heißt das: Ceviche, peruanische Gemüsesuppe, Lomo und Aroz, Mouse de Marcuy und vieles mehr. Sechs Gerichte stehen euch im peruanischen Pop-Up im Freebird zur Auswahl. Diese können auch im drei beziehungsweise vier Gang-Menü kombiniert werden – und dies solltet ihr unbedingt tun. Denn nach unserem Besuch bei Lima pops Freebird müssen wir euch sagen: Ihr würdet es wirklich bereuen, einen Gang verpasst zu haben!

Abgestimmt auf die kulinarischen Genüsse aus Peru, serviert das Freebird Bar-Team in den kommenden Wochen zwei Drink-Specials mit südamerikanischem Touch: einen klassischen Pisco Sour, sowie den El Chilcano. Dieser gilt als der beliebteste Longdrink in Lima. Mit genau diesem haben auch wir unseren peruanischen Abend einläuten lassen. Und dass dieser zu den absoluten Bestsellern gehört, können wir uns sehr gut vorstellen.

Den Auftakt unseres drei Gänge-Menüs machte ganz klassisch das Ceviche de Pescado, welches Eusebia in dieser Woche mit Bakalar und Dorade zubereitet hatte. Schon das Gericht für sich würden wir so auf jeden Fall noch einmal bestellen. Doch in Kombination mit Flos ungewöhnlicher Weinempfehlung, einem deutschen Süßwein, sorgte das Gericht wahrlich für eine Geschmacksexplosion! Unbedingt probieren!

Zum Hauptgang entschieden wir uns für das Aji de Gallina sowie Lomo Saltado. Während ersterem leider optisch ein wenig die Farbe und geschmacklich ein wenig der Pepp fehlte, war die Lende butterzart und aufregend abgeschmeckt. Nur über die zwei drei Pommes als Extra-Beilage waren wir ein wenig verwundert. Die Mouse de Maracuya zum Abschluss rundete das Menü angenehm luftig und herrlich exotisch mit frischer Passionsfrucht ab.

Eusebias peruanischen Kreationen könnt ihr noch bis 05. Dezember 2017 von Montag bis Samstag, ab 18 Uhr im Freebird in der Nordendstraße 12 bekommen. Schnell hin – es lohnt sich!

Website: Freebird