Little London Bar & Grill präsentiert seine Hausmarke: Loony Gin

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Little London Bar

Unter den 150 verschiedenen Gin Flaschen im Steakhouse Little London befindet sich nun auch die eigene Hausmarke „Loony Gin“. Zugegeben, Gin kann und macht mittlerweile fast jeder – der Hype und der kurzweilige Herstellungsprozess sind für viele verlockend. Doch wenn als Brenner einer der angesehensten österreichischen Destillateure wie Hans Reisetbauer mit ins Boot geholt wird, ja dann wird es interessant.

Das Steakhouse im Tal serviert nach eigenen Angaben jährlich über 70.000 Gin Tonics – wer hätte das gedacht! Steak und Gin wäre nicht unsere erste Eingebung für ein ideales Food Pairing gewesen. Und trotzdem hat sich das Restaurant neben dem Ruf den heißesten Grill Münchens zu haben, auch als Gin Spezialist etabliert. Ein Grund dafür könnte schon alleine die Präsentation sein. Im Little London wird Gin Tonic zelebriert und nicht nur serviert. Der Gin sowie das Tonic werden erst am Tisch, vor den Augen der Gäste eingeschenkt. Die Flasche wird präsentiert, man darf am Aroma des Gins schnuppern und serviert wird der fertige Gin Tonic dann in einem Weinglas. Dazu gibt es Pub-Atmosphäre und einen langen Bartresen aus Eichenholz.

„110 Gin Sorten haben wir als Basis immer da.“, verrät uns Restaurantleiter Mario Pargger. Darüber hinaus wird dann fröhlich experimentiert und stetig ausgetauscht. So entstand dann auch die Idee: Warum nicht einen eigenen Gin auf den Markt bringen? Zusammen mit seinem langjährigen Freund Hans Reisetbauer, dessen Gins bereits mehrfach preisgekrönt sind,  entstand dann der hochwertige Loony Gin. Reisetbauer ist bekannt für seine Jahrgangsproduktionen – das kennt man eigentlich nur von Weinen. Für die Hausmarke vom Litlle London ließ er sich etwas ganz Besonderes einfallen.

Seit 2006, also schon lange vor dem Hype um den „Wacholderschnaps“, brennt Hans Reisetbauer seinen eigenen „Blue Gin“. Und das so gut, dass dieser sogar die Goldmedaille bei der San Francisco World Spirits Competition 2017 erhielt. Ihn ins Boot zu holen war somit nicht die schlechteste Idee von Mario Pargger, der uns folgendes verrät: „Wir wollen Gins mit Tradition und nicht einfach nur mit einer Geschichte.“

Die Basis des neuen „Loony Gins“ besteht aus einem Weizenbrand und 69% Wacholder aus Mazedonien. Dazu gesellen sich 28 verschiedene Botanicals, darunter Zitronenzeste, Angelikawurzel, Schwarzwurzel und Süßholz. Ok, das klingt bisher noch nach zur Genüge bekannten Ginsorten. Spätestens mit dem Wissen, dass in einer 0,7 L Flasche 5,7 kg Karotten stecken, ist es damit aber vorbei. 20% Bio Karottenbrand sind enthalten, wodurch der Gin pur fast an einen Obstbrand erinnert.

Serviert wird der „Loony Gin“ mit einer Apfelscheibe und einem flambiertem Rosmarinzweig. Abgerundet wird er mit dem Mediterranean Tonic von Fever Tree. Wer etwas stärkeres braucht lässt sich einen „Loony Gimlet“ mixen. Der besteht fast ausschließlich aus Gin und wird mit einer fruchtigen Garnitur aus Apfelespuma serviert. Bei so viel hochprozentigem Angebot darf die richtige Grundlage nicht fehlen, deshalb können die Gäste im Little London bis 23 Uhr aus der Speisekarte wählen und für hungrige Nachtschwärmer gibt es sogar bis 1 Uhr nachts Beef Tatar.

Erhältlich ist der 43%-ige „Loony Gin“ nur im Little London und in dessen Onlineshop. Die stylische 0,7 L Falsche gibt es für 59,- €, inklusive Portionierer.

Webseite: http://www.little-london.de/