Johnnie Walker erklärt die Kunst des „Blendings“

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„Eigentlich sind wir Bartender nichts anderes als Blender“, verriet uns Mixologe Philipp M. Ernst letzte Woche im Charlie. Und dieses „blenden“, zu Deutsch „vermischen“, geht nicht nur im Glas, sondern auch mit Farben. Visual Artist Xaver Hirsch stellt sich dem Begriff des Blendings und visualisiert diesen in einer experimentellen Farbinstallation. Farben und Formen treffen aufeinander, vermischen sich und kreieren etwas ganz Neues, Ungesehenes, Beeindruckendes. Das ist Blending. Und genau so werden auch die Johnnie Walker Whiskys aus der Blenders‘ Batch Reihe hergestellt. Nur eben nicht mit Farbe, sondern mit Whisky.

Aber wieso das Ganze eigentlich? Wieso nimmt man sich einer alteingesessenen, klassischen Spirituose an und kreiert damit etwas Neues? Naja, Whisky trägt leider immer noch den Titel des typischen Alt-Herren-Getränks. Mein Vater liebt es, mein Großvater genauso und mein Ur-Großvater hat Whisky bestimmt auch gerne getrunken! Aber eben darum geht es bei dem Blenders‘ Batch: Weg mit alten Klischees, her mit neuen, aufregenden Assoziationen rund um das schottische Nationalgetränk.                                        „Wir wollen Whiskys machen, die von Menschen mit einer breiten Facette an Geschmackspräferenzen genossen werden können. Besonders von denen, die bislang dachten, dass Whisky eher nichts für sie ist.“

Mit diesem Ziel vor Augen schloss sich ein kleines Team von zwölf passionierten und erfahrenen Johnnie Walker Blendern zusammen und kreierten in Schottland,  na klar, wo sonst?, zwei neue Sorten der beliebtesten Scotch Brand weltweit: der Johnnie Walker Blenders‘ Batch Espresso Roast und Rum Cask Finish. Der Espresso Roast ist ein reicher und sorgfältig geblendeter Scotch mit ausgeprägten, schwungvollen Noten von Kaffee und dunkler Schokolade. Und nein, dieser Whisky entsteht nicht einfach dadurch, dass man ein Tässchen Espresso untermixt. Um noch einmal ganz vorne anzufangen: Whisky entsteht durch Destillation aus Getreidemaische. Wenn dann dieses, sogenannte „Grain“ so stark geröstet wird, wirkt es fast wie eine kleine Kaffeebohne. Ergo: Johnnie Walker Blenders’ Batch Espresso Roast.
Der Rum Cask Finish wiederum ist ein weicher, würzig-süß geblendeter Scotch mit intensiven, reichen Fruchtnoten. Er entstand aus der Idee den schottischen Whisky in Fässern zu lagern, die vorher karibischen Pot Rum enthielten. Nach 10 Jahren ergibt dann der Johnnie Walker Blenders’ Batch Rum Cask Finish.

Diese Kreationen bieten die Basis für außergewöhnliche Cocktails. Zwei dieser Signature Drinks stellte uns Bartender Philipp M. Ernst in den Gewölben des Münchner Charlies vor: „The Exception Rule“ und „Question, Do You Love Scotch..?“.

Und ich, als passionierte Whisky-Sour-Trinkerin, muss sagen: Yummie!
Hier sind die Rezepte dazu:

The Exception Rule – Signature Serve

Zutaten:

  • 50 ml Johnnie Walker Blenders’ Batch Espresso Roast
  • 5 ml Passionsfrucht
  • 10 ml Antica Formula
  • Kardamom

Garniert mit einer Lavendel Blüte.

Zubereitung:

Den Kardamom mit einem Stößel in einem leeren Whisky Tumbler zerstoßen. Alle anderen Zutaten hinzugeben, mit Eiswürfeln auffüllen, und verrühren. Mit einer Lavendel Blüte garnieren.

Question, do you love Scotch…? – Signature Serve

Zutaten:

  • 60 ml Johnnie Walker Blenders’ Batch Rum Cask Finish
  • 20 ml Rhabarber Likör
  • 20 ml Apfelsaft
  • 50 ml Soda

Garniert mit einer Erdbeere.

Zubereitung:

Eiswürfel in ein Highball Glas geben. Alle Zutaten hinzugeben und verrühren. Mit einer Erdbeere garnieren.