Top 7 vegane Alternativen in München

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Fleischlos bzw. ohne tierische Produkte zu essen ist nicht nur Trend, sondern auch einfach eine besondere und immer populärer werdende Art der Küche. Wie auch immer die Einflüsse sind  – mexikanisch, asiatisch oder deutsch – vegetarische und, oder vegane Küche geht eigentlich immer und überall. Oft kombiniert sich vegane Küche mit sehr gesunder Ernährung als auch nachhaltigem Handeln und Denken.

#1 Gratitude

Der veganen Ernährung wird ja häufig mangelnde Kreativität vorgeworfen. Veggieschnitzeln, -burger und Co gelten als nicht besonders einfallsreich. Es geht aber auch völlig anders: Willkommen im Gratitude! Die „Organic Eatery“ in der Maxvorstadt lädt seit 2013 zu fulminanten Ausflügen in kulinarisches Neuland – sei es in die vegane, vegetarische oder die Rohkostküche. Die teilweise leicht asiatisch angehauchte Speisekarte ist überschaubar und überrascht mit exotischen Komponenten wie Tamari, Hanf und Miso. Auch wenn dehydriertes Gemüse zunächst ein wenig gefährlich klingt: das Gratitude demonstriert, dass es der veganen Ernährung weder an Inspiration noch an Genussfaktoren fehlt. Im Gegenteil: Patrick, Chefkoch im Gratitude, legt immer noch eine Überraschung oben drauf. Wer sich selbst überzeugen möchte, sollte nicht mehr allzu lange zögern…das Gratitude schließt bald.

#2 Rebella Bex

Neben Wildkräutersalaten, einem warmen Tagesgericht und einer vielseitigen Auswahl an veganen Kuchen und selbstgemachten Power-Riegeln, spielen die Buddha Bowls die Hauptrolle auf der täglich wechselnden Speisekarte. Ihren Namen verdanken diese Bowls dem Ōryōki, einer meditativen und ritualisierten Form des Essens, die im Zen-Buddhismus verankert ist. Eine Tafel besteht dabei aus mehreren Schüsseln, wobei die Buddha Bowl die größte ist. Die Schale im Rebella Bex Café setzt sich aus circa zehn Zutaten zusammen, die gemäß der 5-Elemente Küche kombiniert werden. Wie wir es von Bowls kennen, sind diese auf einer Basis aus Reis gebettet. Dank der entspannten Atmosphäre im Rebella Bex Hinterhof, der freundlichen Stimmung im Café und nicht zuletzt der Geschmacksvielfalt der Bowls, ist das Rebella Bex Café eine kulinarische Oase für Freunde der gesunden Ernährung und der Yoga-Philosophie. Auch Neugierige, die die vegane Küche ganz zwanglos kennenlernen möchten, sind hier richtig – ob nur beim Energie-Lunch oder gleich inklusive der Yoga-Stunde im angrenzenden Studio.

#3 Ice Date

Im Ice Date auf der Amalienstraße bekommen alle Freunde des Clean Eatings, Veganer, Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten und diejenigen, die einfach etwas mehr Aufmerksamkeit auf gesunde Ernährung legen, die Antwort auf das perfekte Eis. Alle anderen müssen einfach offen sein für einen etwas anderen Eisgeschmack. Wenig süß, da nur mit Datteln verfeinert. Keine Tiermilch, stattdessen Milch aus Cashew. Aber dafür volles Fruchterlebnis, super natürlicher Geschmack und keine Zusätze. Das Team legt in allen Bereichen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Sein Eis bekommt man in kompostierbaren Bechern aus Pinienholz, es wird nur in Lastenfahrrädern transportiert und der Strom kommt aus erneuerbaren Energien.

#4 Emmi’s Kitchen

Wer in Emmi’s Kitchen zum Mittagessen einkehrt, der darf sich nicht nur auf vegetarische und vegane Küche ohne künstliche Zusätze freuen, sondern sich auch über glutenfreies und zudem jeden Tag frisches und selbstgemachtes Essen hermachen. Das kleine Bistro am Rosenheimerplatz bietet dabei Suppen, Salate, Bowls, Smoothies, allerlei süße Leckereien und frische Limonaden in zu 100% biologisch abbaubaren bzw. recyclebaren Verpackungen an. Ein bewussterer Umgang mit der Umwelt ist hier also Programm. Chili sin Carne, als auch den Kartoffeleintopf unbedingt probieren. Und die eine oder andere kleine Zimtschnecke passt meistens auch noch in den Magen oder zum Mitnehmen ins Gepäck.

#5 Blitz

Eine aufregende Mischung aus veganer, vegetarischer und mexikanischer Küche findet ihr im Blitz auf der Museumsinsel. Irgendwie noch ein bisschen Geheimtipp, befindet sich in Isarnähe der neueste Laden der Münchener Gastro-Expertin Sandra Forster. In stylisch-gemütlichem Ambiente lässt sich wunderbar die ein oder andere Portion Yuka-Pommes mit Bananenketchup und am Tisch zubereiteter Guacamole einverleiben. Danach Gemüseceviche, Tortillas zum selber zusammenbauen oder Quesadillas mit Kürbis und Maronencreme. Und wer dann noch nicht pappsatt ist, der sollte das Schokoladenfondue oder das Sorbet aus Kokosnuss auf Mangopulp und Minze definitiv auch noch auf die Bestellliste setzen. Einen Mezcal zum Nachbrennen und ein schöner, mexikanisch-angehauchter Abend geht zu Ende.

#6 ooh baby i like it raw

Wenn man nicht konkret danach sucht, könnte man den kleinen, feinen Laden nahe des Isartors fast übersehen. In dem winzigen Laden mit dem unkonventionellen Namen bekommt man großartiges vegetarisches und veganes Essen. Und, wie der Name „ooh baby i like it raw“ schon beschreibt, das ein oder anderer rohe Schmankerl. Der Mittagstisch bietet von Safran-Risotto mit Rucola & gerösteten Nüssen über Kürbis-Tortillas mit Salat bis hin zu Maroni-Süppchen allerlei Köstlichkeiten. Unbedingt empfehlenswert ist das Frühstück mit tollen, selbstgebackenen süßen Speisen, Rohkosttellern und frischem Ingwer-Zitronen Tee. Das Personal ist ausgesprochen nett und zuvorkommend, so dass man gerne wiederkommt. Nicht zu vergessen sind die legendären Leseabende, die mehr oder minder regelmäßig in den Räumlichkeiten auf der Rumfordstraße stattfinden.

#7 Hotel Louis

Mit einem Wahnsinnsblick über den Viktualienmarkt, kann man sich neben dem normalen Frühstück im Emiko, dem Restaurant des Hotel Louis, auch einen großartigen, veganen Brunch gönnen. Und das auch als Nicht-Hotelgast. Für satte 28,50€ kann man sich durch krosse Gemüse-Tempura mit Aprikose-Chutney, Grünkohl- und Quinoa-Salat, gegrillten Kürbis,  Avocado- und Auberginen-Dip,  Miso-Suppe und alle möglichen Arten von süßen, veganen Köstlichkeiten schlemmen.